Team

Leiterin

Gabriele Rohmann
Leitung, Teamkoordinatorin, Referentin Jugendkulturen Allgemein, Rechtsextremismus, Antisemitismus und Mädchen in Jugendkulturen
Werdegang: Sozialwissenschaftlerin M.A. und Journalistin, Mitbegründerin und Leiterin des Archiv der Jugendkulturen e. V.; zahlreiche Buch-, Zeitschriften-, Online-, Hörfunk- und sonstige Publikationen u. a. zu den Themen Jugendkulturen, Gender, Rassismus, Rechtsextremismus, Antisemitismus, Globalisierung und Protestbewegungen (Auswahl: "Spaßkultur im Widerspruch. Skinheads in Berlin", Bad Tölz 1999; Hg., zusammen mit Manfred Liebel: "Entre Fronteras. Grenzgänge. Jugendkulturen in Mexiko", Berlin 2006; Hg.: "Krasse Töchter. Mädchen in Jugendkulturen", Berlin 2007).

 

Projektkoordination

Murat Akan
Koordination Bildungsveranstaltungen mit Multiplikator*innen
Murat AkanMurat Akan wurde 1978 in Hamburg geboren. Er studierte in Marburg, Canterbury und an der HU Berlin neuere und neueste Geschichte, Politikwissenschaften und Europäische Ethnologie. Murat hat jahrelange Erfahrung in außerschulischer Bildungsarbeit in verschiedenen Berliner Einrichtungen. Die Beschäftigung mit Jugendkulturen macht ihm großen Spaß. Im Archiv betreut er die Koordination von Multiplikator*innen-Gruppen.

Julian Gerlach
Koordination Culture on the Road
Julian GerlachJulian Gerlach wurde 1989 in Gießen geboren und lebt seit 2010 in Berlin. Seit Beginn seines Studiums der Linguistik und der Geschichte arbeitet er in verschiedenen Einrichtungen als bildungspolitischer Workshopleiter. Hierbei entwickelte er ein ausgeprägtes Interesse für Phänomene der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit und beschäftigte sich auch auf wissenschaftlicher Ebene u.a. mit Hasssprache im Allgemeinen,  Antisemitismus und Rechtsextremismus. In seiner Masterarbeit  setzte er sich mit der nationalsozialistisch belasteten Formel „Jedem das Seine“ auseinander und analysierte diese auf korpuslinguistischer Ebene. Zuletzt arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt: „Verbal-Antisemitismen im Internet“.

Lena Mahler
Koordination Ausstellung „Der z/weite Blick“ und Begleitprogramm
Lena MahlerLena Mahler koordiniert die Wanderausstellung Der z/weite Blick des Archivs der Jugendkulturen und begleitet diese mit verschiedenen Bildungsformaten. Als Soziologin arbeitete sie zunächst an Universität und Gedenkstätte. Seit vielen Jahren ist sie in der Berliner Freien Szene unterwegs, vor allem als Veranstalterin im ausland / Projekt Archiv e.V. – einem kleinen und feinen, kollektiv wie nichtkommerziell betriebenen Veranstaltungsort im Prenzlauer Berg. 2016 war sie Initiatorin der Neuköllner Buchläden gegen Rechtspopulismus und Rassismus. Als Politische Bildnerin arbeitet Lena Mahler in der Radikalisierungsprävention, zu Antisemitismus, Rechtsextremismus und Erinnerungskultur.

Referent_innen

Dj Freshfluke
Referentin für Hip Hop - DJing
Werdegang: Sie hat in unzähligen Clubs, auf Festivals und Konzerten aufgelegt, u. a. zur KIZ Record Release Party und Nikolauskonzert, des weiteren im 2be Club, Kurvenstar, You Messe, Rap Slam München, Bounche Club Leipzig, End of the Weak – MC Battle, h2o, Splash Festival, King of the Ring – Maxim Gedenkveranstaltung, Cassiopeia etc. . Seit Anfang 2005 gibt Freshfluke regelmäßig DJ-Workshops in verschiedenen Schulen und Jugendeinrichtungen – eine Arbeit, die ihr sehr viel Spaß bereitet und ihr sehr am Herzen liegt. Seit 2006 legt Freshfluke vermehrt in Clubs auch über die Landesgrenzen hinweg auf und bestreitet ihren Lebensunterhalt ausschließlich durch ihre Arbeit und Erfahrungen hinter den Decks- denn hier spielt die Musik!!! Inhalte des Workshops DJing: Der Workshop beginnt mit einer Einführung in die Geschichte und Entwicklung des DJings, unterlegt mit Sound- und Videobeispielen, danach lernen die Teilnehmer_innen einfache Mix- und Scratching Techniken, die sie sofort an den Plattenspielern ausprobieren können. In einem dritten Schritt wird erklärt und vermittelt, wie digitales DJing mit einem digitalen Vinylsystem funktioniert. Auch der Einsatz eines MIDI- Controllers wird erprobt. Jede_r Teilnehmer_in wird am Ende des Workshops seine/ihre eigene kleine Mix CD als Erinnerung und Inspiration mit nach Hause nehmen.

Markus Gram
Referent für Hip Hop / Rap, Digitale Musikproduktion und Video
Markus GramWerdegang: Der 1985 in Berlin geborene Musik- und Videoproduzent, Tontechniker und Rapper Markus Gram alias LMNZ (sprich „Elements“) konzentriert sich in seinen mehrsprachigen Raps auf Internationalität, Dialog und soziale Missstände, wobei am Ende immer eine positive Message steht. Auf seinem ersten Album Worldwide Rap, das von den Kritikern und der Presse weltweit enthusiastisch aufgenommen wurde, vereint er 76 unterschiedliche KünstlerInnen aus allen Teilen der Erde, die in 29 Sprachen singen und rappen. Auf Grund seines Engagements arbeitete er u.A. mit dem Goethe Institut und TEDx und wurde von der Europäischen Kommission zum Deutschen Botschafter von "Youth on the Move" ernannt. Seitdem spielt er regelmäßig Shows für die Kommission oder auch das Europäische Parlament. Sein zweites Soloalbum "Anders als die Besseren" ist 2013 erschienen und featurete viele internationale Größen. Die erste Single "Sun" wurde von dem Dachverband Tanz in Deutschland zur offiziellen Hymne des Welttages des Tanzes gewählt. Durch seine Umtriebigkeit in der Tanzszene kam es zu mehreren Zusammenarbeiten mit der weltbekannten Crew Yakfilms und damit einigen der besten Tänzer der Welt. LMNZ gibt zur Zeit mehrmals die Woche Rapworkshops und -AGs für Kinder und Jugendliche an Schulen, Jugendzentren, sowie Ferieneinrichtungen in Berlin und ganz Deutschland. Aktuell arbeitet er an der Fertigstellung von 5 EPs und mit Schülern an einem Stück zum Thema "Geflüchtete" für das Deutsche Theater."

Mark Straeck
Referent für Graffiti und StreetArt
Mark Straeck wurde 1977 in Potsdam geboren. 1991 kam er mit der Graffiti-Kultur in Berührung. Seitdem findet eine stetige Auseinandersetzung mit dem Phänomen Graffiti auf ästhetischer und inhaltlicher Ebene statt. Weitere Schwerpunkte seines Schaffens bilden Interventionen im urbanen Räumen durch verschiedene handwerkliche Praktiken sowie das Prozess- und projektorientierte Arbeiten im Rahmen der kulturellen Bildung und der Kunstvermittlung. Er lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Berlin.

David Liebenstein
Referent für GMF, Jugendkulturen und Graffiti
David Liebenstein wurde 1991 in Frankfurt am Main geboren und studierte Sozialökonomie an der Universität Hamburg. Seit 2011 ist er für verschiedenen Organisationen und Träger als Workshopleiter unterwegs. Insbesondere beschäftigt er sich mit den Themen gesellschaftliche Teilhabe und Demokratieentwicklung, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sowie Jugendkulturen. Hierbei hat er fast jedes Oberstufenzentrum in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg besucht. Durch Themen wie Graffiti, Arbeitswelten junger Menschen oder Subkulturen eröffnet er gerne gesellschaftliche Diskussionen. Er lebt derzeit in Berlin.

Anja Tuckermann
Referentin für Schreibwerkstätten
Werdegang: Anja Tuckermann ist in Berlin-Kreuzberg aufgewachsen. Von 1980 bis 1991 engagierte sie sich in der feministischen Mädchenbewegung und gab die von ihr gegründete Zeitschrift Tigermädchen heraus, die aus Texten von Kindern und Jugendlichen bestand. Im Rahmen eines Jugendverbandes betreute und organisierte sie Reisen für Kinder und Jugendliche nach Österreich, England und vor allem in die Türkei. Von 1988 bis 1992 arbeitete sie als festangestellte Redakteurin und bis 1997 freiberuflich in der Kinderfunkredaktion des RIAS (heute Deutschlandradio). Seit 1993 leitet sie Schreibwerkstätten für junge Menschen und für Erwachsene zum Schreiben von Prosa und Theaterstücken. Anja Tuckermann schreibt Romane, Theaterstücke, Libretti und andere Texte für Musik, Kurzprosa und Drehbücher. Gleich ihr erstes Buch wurde in mehrere Sprachen übersetzt, ihr bekanntestes Buch ist bis heute der biografische Roman "Muscha".

Abdurrahim Camillo Dottermusch
Referent für muslimische Jugendkulturen

Abdurrahim Camillo Dottermusch wurde 1976 geboren. Seit seinem 18. Lebensjahr ist er aktiver Muslime und verfügt über zahlreiche Kontakte zu den verschiedensten muslimischen Organisationen und Akteuren. Abdurrahim ist Demokratiepädagoge und freier Mitarbeiter in mehreren sozialen Projekten. Unter anderem engagiert er sich in der demokratischen Schulentwicklung, Elternarbeit und ist Prozessbegleiter in der Arbeit mit muslimischen Vätern.

Chris Henry
Referent für Hip Hop / Rap und Video
Werdegang: Kommt aus Berlin und ging bis zur 10. Klasse auf die John F. Kennedy Schule in Zehlendorf. Dort ist er durch die Mitglieder der Harleckinz aktiv zum HipHop gekommen. 1993 hat er mit Hilfe des HipHop Mobils Berlin sein erstes Demo-Tape fertig produziert. Auf dem '95er Sampler "B-Town Flavor", auf Vinyl von Berliner Künstlern auf den Markt gebracht, ist er mit dem Track "211 twennyfosevan" mit DJ Desue vertreten. Von 1999 bis 2006 hat er in den USA Sound Design und Film studiert, 2005 in Hollywood ein Praktikum gemacht und an dem Film "Lord of War" gearbeitet. Zur Zeit plant er einen Dokumentarfilm über Culture on the Road. 2001 konnte er wegen 9/11 nicht in die USA zur Uni und hat deswegen beim HipHop Mobil Berlin seinen Zivildienst gemacht. In dieser Zeit hat er mit Jugendlichen HipHop-Musik produziert sowie Talentwettbewerbe und Konzerte organisiert. Mit einer dieser Gruppen arbeitet er heute noch zusammen. In seinem HipHop-Workshop erarbeitet er mit den Jugendlichen in Gesprächen, Diskussionen sowie mit Bild- und Tonmaterial die Ursprünge und Entwicklungen des HipHop, angefangen in den USA bis zu aktuellen Entwicklungen in Deutschland. Dabei geht es ihm darum, mit den Jugendlichen viel über ihre Erfahrungen und Ansichten zu reden. Im praktischen Teil des Workshops, dem Rappen, schreiben die Schüler_innen einen Text, den sie mit seiner Hilfe inhaltlich selbst gestalten und dann als Song aufnehmen.

Laura Klahn
Referentin für Skinhead, Rechtsextremismus, Punk, Ernährung, Hate Speech
Geboren 1986 in Berlin-Kreuzberg, kam im Rahmen eines eigenen Schulprojekts zum Archiv der Jugendkulturen Berlin. Ab 2007 war sie als Referentin bei Culture on the Road für Workshops im Bereich Punk, Skinhead und Rechtsextremismus tätig. 2010 begann sie ihr Studium der Illustration in Hamburg. Darauf folgte eine Zeit als freischaffende Illustratorin. Von 2014 an lebte und arbeitete sie in einem ökologischen Kulturprojekt bei Berlin. Währenddessen gab sie u.a. Deutschunterricht für Kinder mit Fluchthintergrund und organisierte deren außerschulischen Aktivitäten und war zudem im Bereich der Umweltbildung aktiv. Seit 2018 lebt sie in Berlin Friedrichshain. Zur Zeit unterstützt sie junge Migrantinnen im Projekt „Zukunftsheldinnen“ im Forum für interkulturelle und politische Bildung „Drop in“.
 

Christian Schmidt
Referent für Punk, Hardcore, Fanzines und Jugendkulturen im Allgemeinen
Werdegang: Geboren 1976 in Weilheim in Oberbayern. Bis Anfang der 2000er Jahre war er stark in der Punk/Hardcore-Szene aktiv. Er gab u.a. eigene Fanzines heraus, betrieb den Non-Profit-Zine-Mailorder "Flatline-Imperium" und spielte in diversen Bands (war Gitarrist und Shouter bzw. Screamer). 2006 schloss er sein Studium der Europäischen Ethnologie und Neueren/Neuesten Geschichte in Berlin als M.A. ab. Seit 2002 arbeitet er u.a. als ehrenamtlicher Mitarbeiter im Archiv der Jugendkulturen e.V. Dort kümmert er sich hauptsächlich um den Fanzine-Bestand. Daneben beschäftigt er sich als Lektor und Publizist mit Fanzines, Jugendkulturen und Street Art. Zu seinen Themenschwerpunkten zählen Medientheorie- und praxis, Jugend-, Sub- und Popkulturen, Cultural Studies, Populäre Musik, Kulturtheorie, Gender Studies, Wertkritik und Cultural Economy. Für Culture on the Road arbeitet Christian Schmidt als politischer Bildner zu den Themen Punk, Hardcore, Fanzines und Jugendkulturen im Allgemeinen. Er hat mit Katrin Klitzke das Buch "Street Art: Legenden zur Strasse" herausgegeben.

Carsten Beneker / Barney
Referent für Skateboarding
Carsten Beneker ist 1986 in Niedersachsen geboren. Nach dem B.Sc. im Studiengang Technischer Umweltschutz entschied er sich, auch den gleichnamigen Master zu studieren, der gerade in Arbeit ist. Innerhalb der Skateboardszene ist Carsten als „Barney“ bekannt, diesen Namen besitzt er seit seinem zehnten Lebensjahr. Er fährt schon über die Hälfte seines Lebens Skateboard, wobei er seit längerer Zeit Unterstützung von Vans und Robotron Skateboards bekommt. Bei letzterer Firma nimmt er zusätzlich seit fünf Jahren die Position des Teammanagers ein. Dies ermöglicht ihm auch neben dem Studium sein Skateboarding weiterzuentwickeln und viel zu reisen. Carsten vertritt die Meinung, dass Skateboarding ein starkes Instrument für die Charakterbildung und die Horizonterweiterung Heranwachsender ist. Da in seinem Lebensmittelpunkt Skateboarding und Bildung stehen, begeistert es Carsten, wenn er Anderen die Tür zu dieser interessanten Subkultur öffnen darf. Erfahrungen in der bildenden Jugendarbeit hat Carsten bei Sportvereinen wie dem 1. Berliner Skateboardverein e. V., beim Archiv der Jugendkulturen e. V. und in einem Entwicklungsprojekt von skateaid in Costa Rica gesammelt.

Claudia Schwartz
Referentin für Theater
Claudia Schwartz wurde 1983 im Schwabenländle geboren. Die freischaffende Theatermacherin lebt in Berlin-Neukölln. Sie studierte das Spielen von Shakespeare und klassischen Texten als Stipendiatin an der British American Drama Academy in Oxford, Großbritannien. Claudia lernte Bewegungstheater am DAH Theatre Centre for Research in Belgrad, Serbien und machte eine theaterpädagogische Ausbildung bezüglich Konfliktbewältigung und interkultureller Verständigung in Nordirland. Am renommierten Samuel Beckett Centre des Trinity College Dublin absolvierte sie 2004 ihre staatliche Schauspielausbildung. In Irland hat sie als Schauspielerin mit Theaterkompanien wie u. a. Loose Canon, Rough Magic und Making Strange zusammengearbeitet, welche für ihre Inszenierungen mehrmals bei den Dublin Fringe Festival Awards und den Irish Times Theatre Awards ausgezeichnet und nominiert wurden. Claudia war als Ariana Krankovic in ihrem eigenen Stück „Ways of making you talk“ zu sehen, welches für den Theaterpreis „Neues Schreiben“ nominiert und in Dublin und Prag aufgeführt wurde. Seit 2010 arbeitet Claudia verstärkt interdisziplinär mit einem Kollektiv aus Tänzern und Musikern zusammen, dessen Projekte am Modern Dance Theatre in Stockholm und am Bitef Theater in Belgrad gezeigt wurden. Im Bereich der Theaterpädagogik leitete Claudia Workshops an Schulen in Irland, Nordirland, Israel und dem Westjordanland für die NGO „Schools Across Borders“. Sie leitete Anti-Mobbing-Theaterworkshops an Primar- und Sekundarschulen in Dublin und arbeitet noch immer mit den männlichen Insassen der Wheatfield Haftanstalt in Dublin an Theaterprojekten zusammen.

Carsten Janke
Referent für Graffiti
Carlson Janke studierte in Leipzig Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt Stadtsoziologie und Journalistik. Carlson schreibt, bloggt und redet stundenlang über Graffiti, Street Art und Post-Graffiti. Nachdem er längere Zeit in Brasilien gelebt hat, ist er nun in Berlin gelandet. Seit 2011 ist er Referent für das Archiv der Jugendkulturen. Weiterhin organisiert er eine Veranstaltungsreihe, in der Laien und Experten zu gesellschaftlichen Aspekten von Graffiti und Street Art miteinander ins Gespräch kommen sollen.

Constanze Werner
Referentin für Punk, Böhse Onkelz und Skinheads

Constanze Werner wurde in Thüringen geboren, wo sie auch 1988 in die Punk-Szene kam. Sie hat also noch die letzten Atemzüge des DDR-Regimes als Punkerin erlebt. Constanze lebt in Torgau und hat hier elf Jahre bei der „IG Rock e. V.“, besser bekannt als der „Brückenkopf“, als Sozialpädagogin gearbeitet. Dieser Verein wurde von der Torgauer Punkszene 1996 gegründet und ist nach wie vor ein selbstverwalteter Jugendclub. Die Diplom-Sozialpädagogin arbeitet als freie Referentin in der politischen Bildungsarbeit. Unter anderem arbeitet sie für das Archiv der Jugendkulturen e. V., wo sie als Referentin für Punk- und Skinhead-Kultur tätig ist. Constanze ist immer noch in der Punkszene verhaftet, für sie ist Punk keine „Jugendspinnerei“, sondern eine Lebenseinstellung.

Earthquake
Referent für Hip Hop / Breakdance
Werdegang: Tim fing 1996 mit dem Popping an und hat seit dem nicht mehr aufgehört. Fasziniert von dieser komplexen Tanzform und inspiriert von den besten Poppern der Szene trainierte er anfangs allein und autodidaktisch, um 1998 fester Bestandteil des erfolgreichen Dance-Acts „Music Instructor“ zu werden, worauf Auftritte in ganz Deutschland und Europa folgten. Seit 2002 fing Tim an, Locking zu trainieren und beschäftigte sich mit der Qualität des Tanzstils. Durch Gespräche mit legendären Tänzern der Szene entwickelte er ein Verständnis für die Musik und das Locking. In den letzten 2 Jahren war er Mitglied der Crews „Roc Family“ und „BSE“ und hat seine eigenen Visionen verwirklicht..... seitdem hat er nicht mehr aufgehört.

Edyta Kopitzki
Referentin für Mädchen in Jugendkulturen
Werdegang: 1981 in Warschau geboren, lebt sie seit 1989 in Berlin. Mit 15 trat sie der Theatergruppe Metropolis bei und begann mit Streetdance in der Jugendeinrichtung KMA. Ein Jahr später gründete sie mit ihrer Tanzgruppe eine Rockband, in der sie zunächst Schlagzeug spielte und dann den Gesang übernahm. Nach dem Abitur absolvierte sie ihren Freiwilligendienst im Kulturverein ARCI in Italien und arbeitete mit an der Realisierung von internationalen Austauschprojekten sowie lokalen Musikfestivals. In einem lokalen Jugendverein gab sie Kindern Schlagzeugunterricht. 2004 realisierte sie in Vasto / Italien mit ortsansässigen Jugendlichen ein Musical, das von der EU finanziell unterstützt wurde. Sie studiert Indogermanistik und Italienisch in Berlin und singt in der Hardcore Band Destroyline.

Florian Hofbauer
Referent für Fussball und Fankultur
Florian HofbauerFlorian Hofbauer, geboren 1987 in Wien, aufgewachsen in Hamburg. Gelernter Mediengestalter Digital und Print und  Diplom-Bibliothekar (Bachelor of Arts). Seit 2015 beim Archiv der Jugendkulturen in Berlin als freier Mitarbeiter und Experte für Fußball- und Fankultur aktiv. Bietet lebendige und tiefgehende Workshops, Vorträge, Weiterbildungen und Podiumsdiskussionen zum Thema Ultras, Hooligans, Fankultur, Gewaltprävention und Rassismus an. Florian Hofbauer ist seit 1999 naher Beobachter der damals noch jungen Ultraszene in Deutschland, war von 2002-2017 auch aktives Mitglied einer deutschen Fanszene. Arbeitete an diversen Fanzines und Publikationen mit, organisierte gemeinsam mit einem Fanprojekt internationale Auswärtsfahrten für Jugendliche, erlebte unzählige Fußballspiele in insgesamt 41 Ländern. Durch langjährige Erfahrungen und vielschichtige Kontakte erhielt er einen umfassenden Einblick in das "Soziotop Fußballstadion“ und vermag dieses Wissen spannend und differenziert zu vermitteln.

Hamed Eshrat
Referent und Comiczeichner
Hamed Eshrat, geboren 1979 in Tehran, studierte Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Berlin Weißensee und an der Massey Universität in Wellington Neuseeland. Er arbeitet als freiberuflicher Grafiker, Comiczeichner und -autor in Berlin. In seinem ersten Buch „Tipping Point – Téhéran 1979" befasste er sich in Form einer grafischen Novelle mit dem politischen Umbruch im Iran der 1970er Jahre aus der Sicht seiner eigenen Familie.



Lena Siebertz
Referentin für Video
Lena Siebertz wurde 1983 geboren, sie arbeitet als freiberufliche Künstlerin, Filmemacherin und kulturelle Bildnerin in Berlin. In ihren Videos, Performances und Installationen konfrontiert sie die Betrachter_innen gern mit den eigenen und gesellschaftlichen Denkmustern, um sie kritisch zu hinterfragen.
In den Workshops soll eine Sensibilisierung für Bilder aus einem praktischen Handeln heraus entstehen, wobei an bereits vorhandenes Wissen über Medienpraxen angedockt wird. Bei der Arbeit mit Jugendlichen sind ihr Selbstermächtigung für Mädchen, gerade im technischen Bereich, ein besonderes Anliegen.

Micky
Referent für Breakdance und Urbane Tanzstile
Axel Schiffler wurde 1980 geboren, bekannt ist er unter dem Künstlernamen Micky. Er tanzt seit Mitte der 90er Jahre auf den unterschiedlichsten Bühnen und kann somit auf weitreichende Erfahrungen in unterschiedlichsten Bereichen zurückblicken. Seit 1997 bestritt er verschiedene Tanzwettbewerbe (Battles), gab Workshops und unterrichtete in mehreren Einrichtungen und Tanzschulen. Weiterhin zählen Theaterengagements (z. B. Theatre du Capitole, Toulouse / Frankreich; Schaubühne, Berlin; Hans Otto Theater, Potsdam; Varietè GOP, Hannover) sowie kommerzielle Shows (z. B. für AWD, Skoda, Microsoft Europe, Volksfürsorge Deutschland, Vodafone, RBB Television, Jump Radio Sachsen) zu seinen Referenzen. Seine tänzerischen Präferenzen reichen von akrobatischen Elementen (Salti) sowie Streetstyle / Breakdance (Footworks, Freezes, Powermoves) und HipHop bis hin zu Bewegungen aus dem Modern- und Bühnentanz-Genre. Dabei öffnet sich Micky immer wieder gegenüber Neuen und stellt sich gern jeder Herausforderung. Sein Motto dabei lautet: „Tanz und Bewegung ist Sprache und es gibt nichts, was nicht kommuniziert werden kann.“

Matze Jung
Referent für Graffiti
Matze Jung studierte in Tübingen und Rio de Janeiro Geographie, Soziologie und Städtebau. Er verfasste seine Diplomarbeit über „Geograffiti Carioca – eine kritisch-kulturgeographische Untersuchung des Graffitiphänomens in Rio de Janeiro zwischen Widerstand und Vereinnahmung“. Seit 1999 arbeitet er als Referent und Workshopleiter an Schulen, Jugendhäusern und Erwachsenenbildungseinrichtungen. Im Herbst 2010 begann seine Vortragsreihe zur Graffitikultur in Rio de Janeiro in rund 20 Städten im deutschsprachigen Raum und seit 2011 ist er Lehrbeauftragter an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin in der Praxisforschungswerkstatt “Graffiti zwischen Kunst, abweichendem Verhalten und Aneignung von Sozialräumen” im Masterstudiengang Soziale Arbeit. Matze Jung ist seit 2007 Mitarbeiter im Archiv der Jugendkulturen e. V., wo er vor allem in der Projektarbeit und im Graffitiarchiv tätig ist.

Niko / Dj Lao Wu

Referent für Techno / Electronic Beatz
Werdegang: Nach der Beendigung der Realschule begann er eine Ausbildung zum Steinmetz und um zusätzlich seinen beruflichen Horizont zu erweitern entschloss er sich für eine Ausbildung zum Kaufmann für visuelle Medien. Praktische und spezifische Qualifikationen erwarb er während eines Praktikums bei einem Musiklabel, darüber hinaus ist er seit 2006 Mitarbeiter im Yaam (Youn African Art Market) Kultur e. V. Berlin, DJ seit 1995 und Host einer Internet Radiosendung seit 2005. Ebenso ist er Organisator von eigenen Musikveranstaltungen. Workshop Inhalte: Geschichte des Techno / House Movements, kurze Einführung in die Musikbiz Strukturen. Praktischer Bereich: Aufbau eines Soundsystems, technische Einweisung am Mischpult, Umgang mit Vinyl und dem Mixxen, erlernen von diversen Techniken wie Faden, Crossen, Cutten und Überlagerungen von Beatz.

Thomster / Thomas Fleckenstein
Referent für Urbane Tanzstile

Thorsten Winsel
Referent Digitale Videoproduktion
Werdegang: Nach dem Abitur studierte er Sozialwesen bis zum Grundstudium, entschied sich dann aber für das Studium der Medienkulturen, um schlussendlich ein Diplomabschluss in visueller Kommunikation zu erlangen. Seitdem ist er als selbstständiger Filmemacher tätig und konnte als Dokumentarfilmer und Medienpädagoge jahrelang Erfahrungen sammeln. Zusätzlich ist er seit 15 Jahren in sozialen Bewegungen aktiv. Workshop Inhalte: An einem oder zwei Schultagen entstehen kurze dokumentarische sowie inszenierte Szenen, die sich mit einem vorher festgelegten Oberthema wie beispielsweise Mobbing, Rassismus, Gewalt, etc. beschäftigen. Neben den eigentlichen Dreharbeiten im Gebäude der jeweiligen Schule und außerhalb wird im Anschluss das Material gemeinsam gesichtet und geschnitten, sodass am Ende des Workshops ein kurzer Beitrag zum vorher festgelegten Thema entsteht, den die Schüler_innen kurze Zeit später auf DVD erhalten.

Taichi / Aimo
Referent für Hip Hop / Rap
Taichi lebt seit seinem ersten Lebensjahr in Berlin. Er wuchs im amerikanisch dominierten Zehlendorf in der sogenannten "Ami-Siedlung" auf. Als Kind spielte er Baseball mit Kindern amerikanischer Soldaten, wodurch die Vorliebe für Rapmusik entstand. Seit 2004 veröffentlichte er mittlerweile acht Solo-Alben und Mixtapes über sein eigenes Label “mein Label”. Taichi zeichnet sich vor allem durch seine tiefgründigen und lyrischen Texte aus. Durch diese ernsthafte Komponente der Musik kann Taichi sich selbst verwirklichen und sieht dies als seine Berufung. Er gewährt mit seinen Songs einen Einblick in die Welt eines jungen, sensiblen Mannes, der die Stärke besitzt, offen über seine Erfahrungen, Gefühle und Wünsche zu sprechen. Durch Ehrlichkeit und Authenzität gelingt es Taichi seinen Hörern Mut und Kraft zu geben und sie in jeder Lebenslage zu begleiten. In den letzten Jahren befand sich Taichi in einem Selbstfindungsprozess, der mit seinem kommenden Soloalbum seinen Abschluss finden wird. So engagierte er sich in den vergangenen Jahren in sozialen Projekten, pilgerte 2011 auf dem Jakobsweg, ist seit 2010 der Pate des Projekts “HipHop geht anders! e. V.” und gibt Workshops als Referent für das Archiv der Jugendkulturen e. V.

Tom Ben Guischard
Referent für Videos und diverse Workshops
Werdegang: Tom Ben Guischard (*1979 in Goslar am Harz/Deutschland) studierte Visuelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Bewegtbild an der Bauhaus Universität in Weimar. Seit seinem Diplom 2006 arbeitet er als freier Filmemacher, Videokünstler und Entwickler von multimedialen Präsentationen z.B. für Planetarien. Seit 2008 gibt er für Culture on the Road an Schulen, Kultur- und Kommunikationseinrichtungen Workshops zum Thema Video und wie wichtig es ist, das eigene Anliegen bei all der Technik nicht aus den Augen zu verlieren. Zum Workshop allgemein: Zunächst beschäftigen wir uns anhand von kurzen Filmbeispielen unterschiedlicher Genres mit der Frage, aus welchen Gründen andere filmisch aktiv werden und wie sie ihre Anliegen im Film umsetzen. Im praktischen Teil lernt Ihr die Grundlagen im Umgang mit Kamera, Schnitt und Film-Vorbereitung und Dreh kennen. Wir wollen euch neue Möglichkeiten aufzeigen, die Video bereithält, um selbstbestimmt, kreativ und individuell eure Lebenswelt, Interessen und Probleme in Eigenregie zu verfilmen. Während des Workshops drehen und schneiden wir eine kurze Reportage oder einen Kurzfilm, den Ihr im Anschluss an den Workshop auf DVD erhaltet. Der ein- oder mehrtägige Workshop richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 20 Jahren, für alle Fragen zur Videoproduktion wie Konzeption, Story, Kamera, Ton und Postproduktion stehen Euch mit Thorsten, Miriam und Tom Ben erfahrene Filmemacher_innen zur Seite.